Schlafen im Park Lane mit Blick auf den Central Park? Ein Traum?

Ein Mal im Leben wollten wir mit diesem typischen Killer-View aufwachen – diesem Ausblick, bekannt aus dem Fernsehen, auf den Central Park, längs, umgeben von der Upper East Side und Upper West.

Naturgemäß ist die Auswahl dadurch schon sehr begrenzt  – in der ersten Reihe stehen nur vier Hotels. Da sowohl das Ritz Carlton, als auch das Plaza zu unseren Reisedaten ein kleines Vermögen gekostet hätten, entschieden wir uns für „nur“ 4 Sterne und das Park Lane. Immerhin -gezahlt und gebucht- in einer Junior Suite.

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Tja, und was sollen wir sagen… Würde ich den Blick abziehen, wäre es sein Geld absolut nicht wert. So einfach ist es. Aber der Reihe nach:

Am Check-In wurde man formell abgefertigt, keinerlei Info zum Hotel oder Umgebung. Immerhin haben wir wunschgemäß unsere Suite im 32. Stock bekommen. Also ab zum Aufzug, Karte in die Tür und -woooow! Aber nur für den Ausblick. A view to die for! Schade, dass die Fenster nicht Bodentief waren…

Kurios: alles war irgendwie festgeschraubt: Bilder, Möbel, sogar Lampen! Und wo nichts festgeschraubt war, dort waren die Löcher der vorangegangenen Versuche gut sichtbar.

Anyway, die Suite selbst hatte ca 45 qm, was für Manhattan schon ordentlich ist. Der Stil ist etwas Barock, aber es war weitestgehend sauber und ganz gut in Schuss. Das Bett war bequem, die Klimaanlage anständlig leise.

Das Bad… ja, sauber wars und schön groß mit abgetrennter Toilette. Damit wären meine Minimalanforderungen erfüllt. Gefühlt aber stammt es aus den 60ern oder 70ern und bräuchte d r i n g e n d mal eine Renovierunng (wie das gesamte Haus).

Nachdem wir Freunde besucht hatten, kamen wir ca eine Stunde vor Sonnenuntergang zum Hotel, um an der Cocktail-Hour im Club teilzunehmen. Welch ein Witz! Die Auswahl an Snacks einfallsos und einseitig, es gab Prosecco und keinen Champagner, und die Aussicht – Bodentiefe Fenster! – auf den Central Park beschränkte sich auf das Grün der Bäume, denn die Lounge war im 2.Stock. Ausserdem gingen dann die Rolos runter… So schnappten wir uns zwei Gläser Sprudel-Alkohol, fuhren hoch aufs Zimmer und genossen zu zweit einen gigantischen Sonnenuntergang. 

Nebenbei bemerkt, der Sonnenaufgang war auch nicht zu verachten 🙂

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Frühstück ließen wir aufs Zimmer kommen. Die Auswahl haben wir am Abend vorher selbst getroffen, und so war alles da, was wir wollten. Nur der Preis war mit 70 USD schon heftig – weil pro Person! So hat uns der Spaß dann weit über 550 USD / Nacht gekostet.

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FAZIT

Für eine Once-In-A-Lifetime Experience durchaus tauglich, wobei uns viele kleine Details dann doch den Aufenthalt „versaut“ haben. So gab es kein (!) Wasser im Zimmer. Dafür musste ich selbst (!) runter zur Rezeption, wo es welches gab. Immerhin for free. Zugegeben: Der Blick war einmalig, aaaaber das Hotel ist zur reinen Cash-Cow verkommen und braucht dringend ein Update. Incl. Nebenkosten kann man somit auch gleich nebenan gehen, in die richtig guten Hotels 🙂