Ich liebe Griechenland! Du auch?

Ich liebe es, weil ich unendlich viele besondere Erinnerungen mit diesem wunderschönen Land und seinen Leuten verbinde. Meine Omi ist nach dem Krieg nach Euböa ausgewandert und hat dort lange Zeit in den Bergen gelebt. Ich selbst bin jedes Jahr in ein kleines Häuschen nach Hydra, eine kleine, feine, autofreie Insel in der Ägäis, gefahren und habe dort während meiner Schulzeit bis zu sechs Wochen am Stück verbracht. Hydra ist meiner Meinung nach DER Geheimtipp in Griechenland: entspannt, entschleunigend, inspirierend. Da ich nun aber Hydra ziemlich gut kenne dachte ich: warum mal nicht was Neues probieren! Und ich möchte ja auch sehr gerne etwas anderes von Griechenland sehen. Allerdings habe ich dies auch schon oft damals mit meinen Eltern versucht, das Andere Griechenland zu entdecken. Aber immer sind wir am Ende unserer Reise zum Ergebnis gekommen: „Hydra Has It All“…..

Letztes Jahr ging es für uns somit von München direkt nach Heraklion.

In Heraklion selber haben wir direkt am Hafen im Hotel Megaron gewohnt.
Das Hotel bot klassischen Flair mit schönem Frühstücksbüffet und Rooftop Pool.

 

Von hier konnten wir super gut die Stadt zu Fuß erkunden. Gestartet haben wir am Hafen und haben uns das neueröffnete Castello Del Molo angeschaut. Die katakombenartigen Festungsräume sind komplett renoviert und beherbergen viele Infos zu der Geschichte des Forts. 

Kreta war ja lange in italienischer Hand. Daher erinnern viele Gebäude architektonisch an Venedig. Heraklion ist eine gemütliche Stadt, in der man ein eins, zwei Tage verbringen kann. Übrigens ist sechs Mal im Jahr der Museumseintritt frei. Aber da wir ja etwas Sonne tanken wollten und auch damals schon in Athen genug Geschichte hatten, ließen wir die Museen aus.

Die Innenstadt Heraklions – eine lange Fußgängerzone- bietet neben vielen Cafés Touristen vernünftige Shoppingmöglichkeiten, wobei leider an vielen Stellen wirklich viel Ramsch verkauft wird.

Wir sind noch etwas am Wasser entlang gelaufen und haben noch das eine oder andere nette Café am Meer entdeckt.

Unser erster Teil der Reise ging in den Westen der Insel. Übernachtet haben wir ein paar Nächte im Chryssana Beach Hotel. Unsere Ankunft war etwas holprig, da im Hotel unsere Buchung (getätigt über deren eigene Homepage, wohlgemerkt) nicht auffindbar war. Somit wurden wir die erste Nacht ein nahegelegenes Hotel umgebucht. Dort angekommen wurde wir von lauter Techno-Mucke empfangen. Das Hotel – dessen Namen wir nicht nennen werden – hatte seine beste Zeit wohl in den 80er Jahren. Gefühlt wurde hier seitdem nichts mehr renoviert – und genauso verschimmelt war das Badezimmer. Wir jedoch versuchten das Beste daraus zu machen und nahmen das geschenkte Essen (für unsere versemmelte Buchung) gerne entgegen. Wir hatten ein gelbes Bändchen mit  dem wir das All-you-can-eat Buffet erkundeten. Es gab griechischen Salat, Schnitzel mit Pommes, Lammkoteletts, die komischerweise nur aus Knochen und keinem Fleisch bestanden und schlechten Wein. Kann sein, dass wir inzwischen zu verwöhnt sind. Aber das war wirklich unter aller Kanone. Und der Reis war auch nicht gekocht, sondern hart wie Stein. Was verwunderlich war, denn hier wurden Busse voller Touristen angekarrt und alle schienen glücklich. Ok, die meisten waren Engländer 😛 Auch der Pool hatte schon echt bessere Zeiten gesehen. Alles in allem einem Vier-Sterne-Haus absolut unwürdil

Am nächsten Tag durften wir in „unser“ Hotel einchecken und wurden mit einem kleinen, aber feinen und super sauberen Zimmer mit Meerblick belohnt. Der Service im Chryssana Beach Hotel war gut und alle Fragen, die man rund um die Region hatte, wurden ausführlich beantwortet. Auch das Frühstücksbüffet war klein, einfach, aber gut. Besser und qualitativ hochwertiger als in dem Riesenhotel nebenan . Auch der Pool mit gepflegtem Rasen und sauberem Wasser lud zum m Baden ein. 

Von hier starteten wir unsere Touren, die wir Euch im nächsten Teil vorstellen werden.

Ihr plant Kreta? Dann seid gespannt auf unsere Tipps!

Wer schon vorab meine 360Grad Bilder anschauen möchte, kann dies gerne hier tun: Street View-Beiträge von uns.